Home
Über Oberlaa NEU
Projektentwickler
Projektdaten
Masterplan
Architektur
Qualität, Ganzjahresangebote, neue Destinationen ansprechen
Das WIFO erstellt ein Zukunftsszenario für den österreichischen Tourismus
8/18/2007
Klimawandel, neue Bedürfnisse der Touristen, Trends zu Kurzurlauben, sinkende Marken- und Ortstreue, Wunsch nach Vielfalt und stärkere Ausprägung von multiplen Optionen: Angesichts dieser nachhaltigen Trends sieht das WIFO (Wirtschaftsförderungsinstitut) extremen Handlungsbedarf, wenn Österreich sein Standing und seine Wirtschaftsleistung als Tourismusland auch in Zukunft beibehalten will.

Eine Empfehlung trifft ganz besonders auf das zu, was beispielsweise die Therme Oberlaa neu in ihre Basiskonzeption aufgenommen hat: Wellness- und Fitness- sowie Well-Feeling-Angebote, Kultur-Konferenz und Städtetourismus, Kurzurlaubsangebote. 

Alles das trifft auf Wien und das touristische Angebot der Stadt zu. Das bislang fehlende Wellnessangebot wird durch die Therme Oberlaa neu und die Wellnessoase Oberlaa abgedeckt, bereits ab 2010.
 
Die Empfehlungen des WIFO in Kürze.
 
Der Weg in die Zukunft – Tourismuspolitik 2015
Im Hinblick auf die Nutzung der touristischen Wachstums- und Beschäftigungschancen bieten der Kultur- und Städtetourismus, der Winter­sport sowie erlebnisorientierte Kurzurlaube mit Wellnesskomponenten
wichtige Hoffnungsfelder für den österreichischen Tourismus. Dabei sind
  • Ganzjahresorientierung,
  • Internationalisierung,
  • Qualitäts- und Produktivitätsoffensiven,
  • Innovationsorientierung und
  • Destinationsbildung wichtige Kernstrategien, die durch
  • die Verbesserung der Faktorbedingungen und Angebotsvoraus­setzungen,
  • die Nutzung der neuen Nachfragebedingungen,
  • die Optimierung der Markt- und Organisationsstrukturen sowie die Verbesserung der Vertriebskanäle,
  • die Forcierung der Qualität und der Vielfalt der beteiligten und unterstützenden Branchen, Institutionen und Systeme sowie
  • die Tourismuspolitik
umgesetzt werden sollen. Die genannten Faktoren bestimmen neben den allgemein gegebenen Rahmenbedingungen die Wettbewerbsposition einer Tourismusdestination.
 
Durch das Einwirken aller "Player" auf die Hauptdeterminanten der Wettbewerbsfähigkeit einer Tourismusdestination kann es unter Verfolgung der Kernstrategien gelingen, die Position Österreichs zu halten oder sogar zu verbessern. Dies setzt jedoch voraus, dass alle am Tourismusgeschehen
beteiligten Anbieter sowie die Tourismuspolitik die Tourismusentwicklung in
deutlich höherem Maße als bisher stimulieren.
 
Die Wirkung der Tourismuspolitik könnte durch eine koordinierte Vorgangs­weise von Bund und Ländern in Bezug auf die Förder- und Forschungspolitik erhöht werden.
 
Ansatzpunkte für die tourismusstrategische Ausrichtung 2015
Ein Katalog
Verbesserung der Faktorbedingungen und Angebotsvoraussetzung
  • Produktivitätsverbesserung zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit;
  • Saisonunabhängige Angebote für den Ganzjahrestourismus;
  • Innovative Produkt- und Angebotspolitik;
  • Angebotsschwerpunkte für Fernmärkte (inklusive der notwendigen Angebotsstrukturen);
  • Optimierung der Verkehrsanbindungen;
  • Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
Nutzung der neuen Nachfragebedingungen
  • Verstärkte Internationalisierung;
  • Nutzung der EURO 2008 zur Erschließung neuer Gästeschichten;
  • Verstärkte Bewerbung von
    – Kultur-, Konferenz- und Städtetouristen,
    – Wintersportlern,
    – Wellnesstouristen und Kurzurlaubern. 
Optimierung der Markt- und Organisationsstrukturen sowie der Vertriebskanäle
  • Bildung von Destinationen und Implementierung des Destinations­managements;
  • Verlängerung der Wertschöpfungskette durch Nutzung der Informationstechnologie;
  • Optimierung des Internetauftrittes im Hinblick auf Information und Buchbarkeit;
  • Erhöhte Zahlungssicherheit bei Online-Buchungen;
  • Reisebüros und -veranstalter werden zu qualifizierten Führern durch den Informationsdschungel.
Forcierung der Qualität
  • Qualitätsoffensive auf jeder Stufe der Dienstleistungskette;
  • Steuerung und Erhöhung der Dienstleistungsqualität ("total quality management");
  • Produktion beziehungsweise Angebot von intelligenten Konsumgütern (Mode, Design, Markenartikel, Nahrungsmittel);
  • Erhöhung des Spezialisierungsgrades der an der Erstellung des touristischen Produktes beteiligten Branchen;
  • Vorantrieb der Quartärisierung beziehungsweise Erhöhung des Angebotes an wissensbasierten Dienstleistungen.
Tourismuspolitik
  • Koordinierte Vorgangsweise von Bund und Ländern – insbesondere im Bereich der Förder- und Forschungspolitik;
  • Fixierung von einheitlichen Förderschwerpunkten für alle beteiligten wirtschaftspolitischen Institutionen;
  • Konzentration der Forschungsmittel im Hinblick auf die Förder­schwerpunkte;
  • Erschließung zusätzlicher Fördermittel auf Basis der "Tourismus­exportförderung";
  • Förderung der Spitzenausbildung und -forschung;
  • Verbesserte Ausbildung auf allen Ebenen, Forcierung des "Unternehmertums", Setzung von Ausbildungsschwerpunkten für neue Berufsprofile;
  • Sicherung der Versorgung mit qualifizierten Arbeitskräften;
Kontakt
Impressum
 
Newsletter
 
Webcam