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Fortschritt generieren durch PPP
Public Private Partnerships im Gesundheitswesen auf dem Vormarsch
8/10/2007
Laut einer Studie von DLA Piper unter dem Titel „European PPP-Report 2007“ greifen Firmen dem Staat auch zunehmend im Gesundheitswesen unter die Arme. Allerdings besteht in Österreich gegenüber den anderen EU-Staaten generell noch Aufholbedarf bei Kooperationen zwischen Staat und privat. Eine Ausnahme bildet laut dem Wirtschaftsmagazin Format, die Wien Holding, die innovative Projekte im PPP-Bereich wagt.

Peter Hanke, Geschäftsführer der Wien Holding, meint: „PPP ist die beste Möglichkeit, um den Fortschritt zu generieren“. Genau dieser Intention folgend realisiert die Wien Holding Projekte in den unterschiedlichsten Clustern wie Kultur- und Medienmanagement sowie Immobilien- und Standortentwicklungen. Mit der Wellnessoase im Kurzentrum Oberlaa wird ein Standortprojekt nach dem PPP-Modell zwischen der Wien Holding und der Vamed AG realisiert.

Doch die Wien Holding der Stadt Wien liegt mit ihren Bemühungen dem Staat weit voraus. Kleinere Projektentwicklungen durch Länder oder Gemeinden werden in der DLA-Studie auch nicht berücksichtigt. Zwar erreicht Österreich hier den 6.Platz im europäischen PPP-Ranking, aber nur Dank des hohen Auftragsvolumens von 800 Mio. Euro des einzigen 2007 realisierten PPP-Projekts, dem Bau der 51 Kilometer langen Wiener Nordumfahrung A5. Im Vergleich dazu landete Deutschland zwar aufgrund des geringen Auftragsvolumens auf dem 9.Platz, das aber mit 8 realisierten Projekten. Der Spitzenreiter Spanien erreichte im PPP-Bereich ein Auftragsvolumen von fast 7 Milliarden Euro in 19 Projekten.

Gegenüber 2005 ist der PPP-Markt international um beachtliche 37 Prozent gewachsen. Laut der Studie entfällt dabei der größte Teil immer noch mit über 80% auf den infrastrukturellen Bereich – Ausbau und Instandhaltung des Strassen- und Schienennetzes. Immer mehr im Kommen sind aber vor allem PPPs im Freizeit-, Bildungs- und vor allem im Gesundheitssektor. Während Public Private Partnership in der weiter wachsenden Gesundheitsbranche bis jetzt hauptsächlich im Errichten und Betreiben von Krankenhäusern stattfindet, erweist sich die Wien Holding mit dem Projekt Wellnessoase und Kurzentrum Oberlaa auch hier als innovativ.

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